23. April 2014

Start your day with a smile.

Glücklichsein ist nichts, was man nicht lernen kann. 

Klar, bei manchen Leuten scheint es, als wirft das Schicksal betrunken mit Dartpfeilen auf ihr Foto an der Wand - aber egal wie schlimm es kommt, es ist nie ein Grund aufzugeben.

Auf Regen folgt Sonne - darauf kann man sich immer verlassen.

Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen, es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht. "Wenn dir etwas nicht gefällt, dann musst du es ändern." Das hört sich so leicht an, aber in 60% all unserer Probleme ist das wirklich die Lösung - denn die meisten Probleme machen wir uns selbst.

Es gibt kein Geheimrezept zum Glücklichsein, aber mit ein paar Regeln kommt man definitiv leichter durchs Leben:


  1. Glaub an dich selbst. Ratschläge und Tipps darf man annehmen, aber man darf sich nie in eine Richtung drängen lassen, die einem selbst nicht gefällt. Sei es Schule, Studium, Hobby oder Job.
  2. Nimm das Leben wie es kommt. Man kann es nicht ändern, also muss man lernen, damit zu leben. Manche schlimmen Dinge passieren - aber eröffnen vielleicht neue Wege zum Glück, die vorher nicht denkbar gewesen wären.
  3. Eine Stadt kann unglücklich machen. Ein Umzug kann ein neues Leben bedeuten. Hänge niemals zu sehr an einem Ort, wenn du dich unwohl fühlst.
  4. Such dir einen Platz zum Träumen. Du brauchst einen Rückzugsort, an den du gehen kannst, wann du willst. Einen Platz nur für dich, zum Schlafen, Träumen oder auch zum weinen. Wenn du so einen Ort nicht hast, fühlst du dich wie ein Tier im Käfig - auch wenn es z.B. eine WG oder ein gemeinsames Zimmer mit den Geschwistern ist.
  5. Reden hilft immer. Probleme darf man niemals verschweigen, denn das meiste klärt sich von alleine, wenn man darüber spricht. Die erste Anlaufstelle sollten immer die Eltern sein, egal wie sehr man sich vielleicht manchmal annervt, bei Problemen stehen Eltern immer hinter einem.
  6. Aussehen ist kein Grund, unglücklich zu sein. Ich weiß, manche Sätze können sich einbrennen und vielleicht dein Selbstbewusstsein kräftig beschädigen oder gar zerstören. Macht euch immer klar, dass solche Dinge selten aus Ehrlichkeit gesagt werden sondern einfach mit der puren Absicht zu verletzen. Aussehen ist wandelbar, Geschmacksache, Phasen- und Stimmungsabhängig und außerdem nicht Priorität Nr.1. 
  7. Trainiert eure Schlagfertigkeit und euer Körpergefühl. Selbstverteidigungskurse oder schlagfertige Sprüche können wahre Wunder wirken und geben euch Sicherheit.
  8. Sich trennen können. Was nicht glücklich macht, muss weg. Das können Freunde oder Erinnerungssstücke sein. Selbst die Facebookliste auszumisten kann Balsam für die Seele sein.
  9. Sport und Musik beruhigen. Chaos im Kopf bekommt man mit Joggen und lauter Musik in den Griff, am besten an der frischen Luft. Man muss ja nicht gleich mit nem 10km Lauf anfangen, hauptsache man kann sich abreagieren.
  10. Mache andere glücklich. Anderen Gutes zu tun macht glücklich. Wen du anlächelst, der lächelt zurück - das ist ein ganz einfaches Prinzip.

Unglücklich sein war gestern. Jetzt kommt der Frühling - packt euer Lachen aus und zwingt euch mal zu etwas Glück. Manchmal ist das Glück nur eine Tür, an der man ständig vorbeilatscht, also haltet die Augen auf. 








Fotos: Melisa
Kleid: Sheinside* // Gürtel: Geschenkband // Schuhe: Keds

HIER könnt ihr übrigens für mein Frühlingsoutfit voten :)

*gesponserter Artikel


20. April 2014

Komm kleiner Hase, es ist Frühling!

Der Hase und der Bär lernten sich im Sommer kennen und sie unternahmen viel, machten Blödsinn und hatten viel Spaß zusammen. Dann kam der Winter und der Bär wusste, dass es jetzt ernst wurde, denn er musste sich eine Höhle suchen, um seinen Winterschlaf zu halten. Der kleine Hase brauchte keinen Winterschlaf, er war immer munter und war am liebsten den ganzen Tag im Wald unterwegs - aber er hatte den Bären lieb und wollte ihn nicht allein lassen - also zog er mit ihm in seine Höhle, damit der Bär im Winter nicht so einsam war.

Die ersten Flocken fielen und die beiden hatten es sich in der Höhle gemütlich gemacht, ignorierten den Schnee und die aufziehende Kälte. Jeden Monat wurde es dann etwas kälter und der Bär wurde immer träger, er musste viel schlafen und war grummelig, wenn er wach war. Der Hase war viel alleine und sorgte dafür, dass die Bärenhöhle immer ordentlich aussah und der Bär bei Laune gehalten wurde, wenn er wach war. Er liebte den Bären und er konnte es nicht mit ansehen, ihn so müde und gar nicht mehr so fröhlich zu sehen.

Nachts kuschelte sich der Hase an den Bären und träumte davon, dass der Winter endlich vorüber ging und die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg in die dunkle Bärenhöhle finden würden.

Die letzte Frost kam und stellte die Freundschaft der beiden noch einmal auf eine harte Probe. Der Hase war zu klein um die ganze Arbeit in der Bärenhöhle allein zu schaffen und der Bär war launisch, hatte keine Lust mehr auf diese kleine Höhle und beneidete den Hasen, der klein und aufmerksam, nie müde war und in der großen Höhle auch viel mehr Platz und Möglichkeiten hatte. In einer Nacht konnten weder der kleine Hase noch der große Bär schlafen, der Frost draußen klirrte und es zog ein kalter Wind durch die Bärenhöhle.

Der Bär stand auf, als es noch dunkel war, schob den großen Stein vor der Höhle beiseite und ließ den kleinen Hasen bibbernd und ängstlich allein in der dunklen Höhle zurück.

Der Hase hatte große Angst. Er liebte den Bären und hoffte, dass er bald zurück kam. Er wartete den ganzen Morgen und den ganzen Mittag bis zum Nachmittag.

Da wurde plötzlich der große Stein zur Seite gerollt und Sonnenstrahlen fielen auf den kleinen Hasen, der ungläubig und erschrocken seine Pfoten vor's Gesicht schlug.

"Komm, kleiner Hase, es ist Frühling - wir haben's geschafft!"

Der Hase blinzelte und sein Herzchen machte einen Hüpfer. Er konnte es kaum fassen.
"Geschafft" murmelte er glücklich und fiel dem Bären in die großen starken Arme.

"Jetzt kann der Sommer wieder kommen" flüsterte der große Bär dem kleinen Hasen ins Ohr.


Eine lange und harte Lernphase kann eine Bestandsprobe für jede Beziehung sein, vor allem wenn man selbst nicht lernen muss. Es waren harte 1,5 Jahre und ich habe jede Minute mitgelitten. Jetzt ist es vorbei, wir haben es geschafft und das Leben kann ganz normal weitergehen. Niklas hat sein Staatsexamen bestanden.

Mit dieser kleinen Geschichte wollte ich euch eigentlich nur sagen, dass es hart sein kann - aber dass ihr niemals aufgeben dürft. Auch wenn der Bär grummelig ist. Der Bär kann nichts dafür. Seid für eure Liebsten da, wenn sie es am wenigsten verdienen, denn dann brauchen sie es am meisten.




Die schönen Fotos von uns hat die liebe Melisa gemacht! Wer auch so schöne Fotos haben möchte, kann sich natürlich gern bei uns melden - Frühlingsgefühle bei Lichtpoesie <3

Kleid: Sheinside* (hab noch nen Rock druntergezogen, weil es ein bisschen kurz war ;) )

*Gesponserter Artikel

17. April 2014

Was trage ich auf einer Hochzeit - als Fotografin

Ich wurde schon oft gefragt, was ich als Outfit für eine Hochzeit empfehlen würde, daher habe ich euch mal ein Outfit und ein paar Tipps zusammengestellt. Diese Tipps sind natürlich nicht allgemein, sondern einfach aus meiner Erfahrung und meinem Empfinden. Ich kenne Fotografen, die sehr schick auf Hochzeiten gehen und wiederum andere, die komplett in schwarz mit dickem Equipmentgürtel auftauchen. Ich zeige euch einfach, wie ich das mache. Ich komme als Joana. Ich komme als Freundin.

Grundsätzlich sollte man als Fotografin auf Hochzeiten ein paar Punkte beachten, die ich sehr wichtig finde:

  • Dezent, aber schick. Keinesfalls auffällig oder overdressed.
  • keine leuchtende Kleidung, kein weiß, nichts aufreizendes.
  • Tattoos und Piercings am besten so gut es geht verstecken
  • Haare so, dass sie nicht beim fotografieren stören
  • Bequeme Schuhe ohne Absatz, die nicht klackern
  • Schlichtes Kleid, nicht zu kurz, kein tiefer ausschnitt
  • Wem ein Blazer too much ist, kann auf Strickjäckchen zurückgreifen
  • keinen klackernden Schmuck, zB. Armreifen
  • gut ist ein kleines Täschchen am Körper für Speicherkarten etc

In der Kameratasche sollte man an langen Hochzeitsreportagen immer noch ein paar Dinge dabei haben - oder zumindest im Auto:

  • Ersatzkamera (!)
  • Regenschirm und Handtücher (für's Kleid bei nassem Rasen zum drunterlegen)
  • Flasche Wasser und etwas kleines zu Essen (Brötchen, Müsliriegel)
  • Medikamente für den Notfall (Kopfschmerzen, Übelkeit...)
  • Frauenkram für den Notfall (Tampons etc)
  • Schwarze Strumpfhose als Ersatz (bei Laufmaschen z.B.)
  • kleines Deo, Haargummi, Bürste, Pflaster
Ein paar kleine Verhaltensregeln, die ich als Fotografin auf einer Hochzeit wichtig finde:

  • Immer lächeln, immer freundlich gucken
  • Dezent im Hintergrund halten, nicht ins Geschehen eingreifen
  • "Nebenbuhler" bei Portrait- oder Gruppenbildern selbstbewusst wegschicken
  • Auf alle Wünsche freundlich eingehen, auch wenn es vielleicht nicht dein Stil ist
  • Kein Handy oder Zigaretten zwischendurch, schon gar nicht in Sichtweite
  • Handy immer lautlos, am besten auf "nicht stören Modus" oder ganz aus
  • Bei Fragen zum Ablauf an die Trauzeugin halten
  • bei Standesbeamten oder Pfarrern kurz freundlich vorstellen 
  • Dem Brautpaar gratulieren, wenn alle Gäste gratuliert haben
  • So leise wie möglich verhalten, "Silent Mode" an der Kamera einstellen
  • Unsicherheit niemals anmerken lassen
  • Ersatzmaterial immer griffbereit
  • Beim Verabschieden für den tollen Tag bedanken und sagen, dass du dich die nächsten Tage meldest, niemals am Tag der Hochzeit finanzielle Dinge besprechen
  • Bevor du gehst nach Wünschen fragen und ob alles in Ordnung wäre, vielleicht noch eine lustige letzte Foto Idee vorschlagen
  • Eine Hochzeit ist keine Werbeveranstaltung für euch, haltet euch zurück mit Flyern und Karten 
  • Vergesst nicht zwischendurch etwas zu trinken - das kann sonst böse Kopfschmerzen geben!




Das süße Jäckchen ist übrigens aus dem Tauschpaket von der lieben Luise!



Die Kette habe ich mal zum Geburtstag von der lieben Melanie bekommen.





Hier hab ich euch mal ein ähnliches Outfit zusammengestellt:*
Ein Tutorial für die Frisur findet ihr HIER.



  1. Strickjacke: Even&Odd
  2. Kleid: Anna Field
  3. Schuhe: Zign
  4. Uhr: Fossil
  5. Kameratasche: Koolertron

Euer Outfit sollte schlicht, aber immernoch ein wenig schicker sein. Da bei einer Hochzeit nicht nur die Freunde des Brautpaares, sondern auch die Großeltern sein werden, sollte man seine Tattoos und Piercings so gut es geht verstecken und das Outfit nicht zu aufgereizt wählen. Vor allem bei einer kirchlichen Trauung! Es geht hier immerhin nicht um euch - die Braut ist der Star des Tages! Niemand sollte der Fotografin hinterherschauen.

Weiß ist die Farbe, die nur der Braut vorbestimmt ist und knallige Farben sind verboten. Die Schuhe sollten bequem sein und auf keinen Fall einen klackernden Absatz haben. Eine dezente Uhr ist auf Hochzeiten sehr praktisch, um den Zeitplan im Auge zu behalten.

Ein TShirt mit eurem Logo finde ich irgendwie blöd - ihr seid nicht da um Werbung zu machen und anhand der dicken Kamera sieht man auch so, dass ihr die Fotografin seid. Verteilt auch nicht einfach so eure Visitenkarten - wer sich dafür interessiert, wird euch schon ansprechen.

*Beitrag enthält Affiliate Links von Amazon.de und Zalando.de

15. April 2014

Augen zu. Herz an.

"Das Mädchen, das nicht gucken wollte." 


Erinnert mich ein bisschen an ein paar meiner alten Kinderbücher und ist für mich der Titel für das Shooting mit der lieben Julia - und zwar ganz und gar nicht negativ gemeint. Vor dem Shooting haben ihre Freunde gesagt, sie solle doch mal Bilder machen, wo sie auch guckt. Aber warum denn eigentlich? 

Ich selbst gucke auf den meisten meiner Bilder auch nicht in die Kamera. So fühle ich mich wohler, bin eher der Träumer. Alles andere bin nicht ich. 

Julia hat mir vorher gesagt, dass es ihr schwer fällt in die Kamera zu gucken und ich fand das alles andere als seltsam - sondern toll dass sie so mutig war, auch mal was anderes zu machen, egal was alle sagen. Ich konnte Julia beim Shooting ein etwas näher Kennenlernen, aber ein bisschen geheimnisvoll wirkt sie auf mich immer noch. Ich kann es nicht beschreiben, aber für mich hat Julia eine wahnsinnig starke Ausstrahlung auf ihre ganz eigene wunderbare Art und genau solche Shootings mag ich. 

Vielen lieben Dank Julia - vor allem für die Geschichte mit dem kleinen Prinzen und dem Schaf in der Kiste <3







...interessieren euch ab und zu so kleine Shooting Geschichten? :)
Fotos: Lichtpoesie
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